„The Promise – Der goldene Hof“ von Richelle Mead

The Promise – Der goldene Hof
Richelle Mead

Am 29.09.2017 bei Bastei Entertainment erschienen
Genre: Young Adult

 

Klappentext:

Ich hatte nie vorgehabt, das Leben einer anderen zu stehlen. Wirklich. Schließlich war ich jung, gesund und klug. Sicher, mein Titel hätte noch ein bisschen glanzvoller sein können, wenn das Vermögen meiner Familie nicht dahingeschmolzen wäre, aber das ließ sich leicht in Ordnung bringen. Ich musste mich lediglich gut verheiraten. Und da fingen meine Probleme an.

Elizabeth steht nach dem Tod ihrer adligen Eltern vor dem finanziellen Ruin. Entsprechend sind die Anwärter, die bereit sind, sie zu heiraten, entweder uninteressant, unattraktiv oder beides. Doch als eine der Bediensteten Besuch von dem jungen und gut aussehenden Cedric bekommt, der sie für den „Goldenen Hof“ anwerben will, wittert sie ihre Chance. Dort werden nämlich hübsche, aber gewöhnliche Mädchen zu echten Damen ausgebildet, die im aufstrebenden Nachbarland Adoria an den Mann gebracht werden. Kurzerhand nimmt Elizabeth den Platz der Bediensteten ein und gelangt so in die Ausbildung am Goldenen Hof. Doch schnell wird klar, dass sie nicht erst nach Adoria reisen muss, um ihren Traummann zu finden. Denn zwischen ihr und Cedric knistert es gewaltig …
[Quelle: www.luebbe.de]

 

Meine Meinung:

Erste Worte:

Ich hatte nie vorgehabt, das Leben einer anderen zu stehlen.

„The Promise – Der goldene Hof“ ist angenehm und flüssig zu lesen mir kam es beim lesen allerdings auch über Längen so vor als wenn es nicht richtig in Gang kommt. Dennoch hatte ich viel Spass am Lesen und ich hätte das Buch auch gerne in einem Rutsch durch gelesen da es trotz allem sehr spannend war.

Mir gefiel die Originalität sehr gut und auch die Atmosphäre hat mir sehr gefallen. Von Richelle Mead kannte ich vorher den Jubiläumsband zu Vampires Academy und die Verfilmung zu eben diesem ersten Band. Mir gefällt der Schreibstil recht gut und mir ist aufgefallen das sie sich in diesem auch sehr treu bleibt.

Die Protagonisten, vor allem Elizabeth und Cedric gefallen mir sehr gut. Sie sind sehr gelungen und sympathisch aber auch die anderen Damen mag ich sehr gern, von den meisten erfährt man zwar nicht viel aber Elizabeths beste Freundinnen Mira und Tamsin lassen ein klein wenig erahnen das in ihnen auch mehr steckt. Schade das sie nicht viel preis gegeben habe.

Ich mag die Entwicklung von Elizabeth besonders gerne von der Gräfin zur, nun ich will nichts vorweg nehmen aber sie findet sich gut zurecht und hält doch an ihren Prinzipien, meistens, fest.

Cedric ist mir gleich zu Beginn schon aufgefallen und ich finde ihn sehr interessant und er lässt relativ früh durchblicken das er sich für Elizabeth interessiert auch wenn die Bemerkungen und Reaktionen gut versteckt sind.

Allerdings finde ich auch die weniger sympathischen Protagonisten sehr gelungen, hier spreche ich unter anderem auf Clara an aber es gibt da noch ein paar mehr die im späteren Verlauf ihr Wahres Gesicht zeigen.

Die Szenen sind gut ausgearbeitet und ich mag die Atmosphäre. Auch die stürmischen Zeiten haben mir es sehr angetan. Ich konnte mich sehr gut in die Situationen hinein denken und hatte schnell ein Bild vor Augen.

Ich muss hier aber auch erwähnen das ich über Längen leider das Gefühl hatte das die Geschichte nicht so richtig in Gang kam. Natürlich waren die Szenen gelungen und ja es war spannend aber es fehlte mir etwas um sagen zu können, man das Buch hat mich nicht los gelassen. Das soll aber die Arbeit von Richelle Mead nicht schmälern.

Das Tempo war meist angemessen allerdings ging es mir am Ende einfach etwas zu schnell, es wirkte nicht ganz rund und ausgewogen. Die Längen und dann das schnelle Ende, schade eigentlich.

Das Cover finde ich sehr gelungen und ansprechend, zusammen mit dem Klappentext kam ich nicht daran vorbei. Ich finde die Gestaltung und die Aufteilung einfach klasse und auch das man die junge Frau nicht erkennen kann, so bleibt einem doch auch noch etwas Freiraum in der Vorstellung

 

Mein Fazit:

„The Promise – Der goldene Hof“ habe ich sehr gern gelesen auch wenn es mir nicht ganz rund vorkam, was den Fesselfaktor anging. Es gab Längen da dachte ich einfach es fehlt was, es kommt nicht so richtig in Gang aber am Ende ging mit einfach alles etwas zu schnell. Dennoch ist es ein gelungener Roman der Lust auf mehr macht. Ich kann ihn sehr empfehlen aber ich erwarte auch das mich die Folgebände der Reihe noch mehr umhauen.

4 von 5 Bücher
sehr gelungen aber am Ende zu schnell