„Lux Bellatorius – Das Portal der Schatten“ von Sandy A. Farmer

Das Portal der Schatten
Lux Bellatorius, Band 1
Sandy A. Farmer

Genre: Liebesroman, Fantasy

 

Klappentext:

Sie ist eine Wächterin
Sie begegnet dem Schatten
Er könnte ihren Tod bedeuten

Schon seit ihrer Kindheit leidet Lena unter Visionen, ahnt nicht, welche verborgenen Kräfte in ihr schlummern. Da tritt ein Mann in ihr Leben, der unglaubliche Dinge behauptet und genau zu wissen scheint, wer sie ist und was sie kann. Sie wird in eine ihr unbekannte Welt katapultiert. Es fällt ihr schwer, sich darin zurecht zu finden und dann sind da noch Gefühle, die sie gar nicht haben dürfte.

Hoffnung, Liebe, Freundschaft und Ängste begleiten Lena bei ihrer Ausbildung zur Wächterin der Finsternis.
Dann lernt sie Dimitri kennen und ein Strudel der Leidenschaft öffnet sich.
[Quelle: www.amazon.de]

 

Meine Meinung:

Erste Worte:

Das Echo ihrer auf den glänzenden, nassen Asphalt knallenden Absätze hallte von den Wänden der Fabrikgebäude.“

„Das Portal der Schatten“ ist leicht zu lesen. Durch die Kürze des gesamten Romans und der einzelnen Kapitel kann man ihn gut Zwischendurch lesen. Hauptsächlich erleben wir Lena als Hauptfigur der Erzählung aber auch in Florian, Dimitri und anderen bekommt man einen Einblick.

Die Charaktere finde ich durchaus sympathisch und passend allerdings hätte ich mir etwas mehr Tiefe gewünscht besonders Lena ist mir etwas zu flach, hier geht mehr auch bei einem Roman der knapp 200 Seiten umfasst.

Die Szenen sind an sich gut erdacht allerdings habe ich ein paar mal das Gefühl das es doch Sprünge aufweist. Hier könnten die Beschreibungen auch etwas mehr in die Tiefe gehen. Auch wurde hier einige Zeit mit Geplänkel verbracht die die Geschichte aber nicht wesentlich voran getrieben haben.

Das Cover ist, so muss ich leider gestehen, mit mein einziges Highlight. Ich mag die Farben und auch das Motiv sehr gern, die Anordnung der Schriften und Dekoelementen ist sehr gelungen.

Die Grundidee und die Umsetzung sind sehr durchwachsen. Ich mag die Grundidee sehr gerne, auch das ich als Leser Einblick in andere Charaktere bekomme finde ich sehr passend. Die Umsetzung dagegen finde ich etwas schwach. Beim Lesen hatte ich größtenteils das Gefühl ich lese eine Aufzählung, hier kam einfach kein Gefühl bei mir auf. Mich konnte die Geschichte einfach nicht erreichen. Trotz der durchaus sympathischen Charaktere konnte ich keine Beziehung zu ihnen aufbauen, mir waren sie einfach zu Platt auch bei den Szenen verhält es sich ähnlich. Bei den Szenen hatte ich ein paar mal das Gefühl das sie große Sprünge in den Handlungen aufweisen.

***Spoiler***

Zum Beispiel im Hotelzimmer als Lena ihn zu sich hinab zieht und er in sie eindrang.

Hier fehlen einige Schritte und so ein Fall ist mir schon vorher aufgefallen.

***Spoiler Ende***

Auch der leichte Schreibstil konnte es leider nicht raus reißen. Diese Umsetzung konnte mich leider nicht überzeugen. Schade.

 

Mein Fazit:

„Das Portal der Schatten“ ist leicht zu lesen leider konnte mich die Umsetzung nicht überzeugen obwohl die Grundidee interessant ist. Charaktere und Szenen sind mir zu flach und das einzig richtige Highlight ist für mich das Cover. Ich kann „Das Portal der Schatten“ leider nicht empfehlen.

2 von 5 Bücher
Ich habe mehr erwartet